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Forstwirtschaft

Der Ortsname lässt die Vermutung zu: hier in Holzhausen gibt es Wald und zwar einen sehr abwechslungsreichen Mischwald. Auf der zum Betrieb gehörenden Waldfläche von ca. 800 ha ist die Buche vorherrschend, oft aber auch in Gesellschaft mit Esche, Ahorn oder Eiche. Der Nadelholzanteil beträgt nur etwa 30 Prozent, und auch hier wechseln sich Fichte, Tanne, Douglasie und einige fremdländische Nadelbäume wie z.B. Küstentanne und Mammutbaum ab - nicht nur Dendrologen finden hier interessante Waldbilder.  

Ziel unserer Bewirtschaftung ist nicht die Produktion von Quantität sondern von qualitativ hochwertigem Stammholz, z.B. für die Furnierindustrie. Mit der veränderten Bewirtschaftung ändert sich auch der Wald. Seitdem auf Kahlschläge verzichtet wird, findet man unterschiedliche Altersklassen dicht nebeneinander, nimmt das Dickicht aufgrund der starken Naturverjüngung zu, wachsen Nadel- und Laubbaumbestände zusammen. Diese naturnahe Bewirtschaftung mit heimischen und standortgerechten Baumarten unterstützt das waldbauliche Ziel, einen Wald zu erhalten, der robust gegenüber den zunehmenden Umwelteinflüssen ist und gleichzeitig als Nutzwald dient.
Bei aller Schönheit des Waldes - der Betrieb muß nach wie vor davon leben. Die Vermarktung des eingeschlagenen Holzes erfolgt überwiegend im nahen Umland, auch wenn inzwischen China ein großer Importeur auch deutscher Buche ist. Eine große Bedeutung hat das Brennholz, welches zu einem großen Teil durch Selbstwerber eingeschlagen und aufgearbeitet wird.

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